Was ist los auf unserem Hof?

Herzlich Willkommen auf unserem Hof! Hier erfahren Sie, was alles übers Jahr bei uns passiert - von der Geburt der ersten Kälber bis hin zur Ernte und Bestellung. Aber es sollen auch Feste und Aktionen nicht unerwähnt bleiben.

Gäste sind jederzeit willkommen - trauen Sie sich, einfach melden und wir beantworten Ihre Fragen gern persönlich bei Kaffee oder Tee. Und jetzt viel Freude beim Stöbern.


November 2017

 

Auch im November fiel viel Regen, die Felder sind nass und nicht alle Hektar konnten bearbeitet werden.

Aber es zeigte sich auch hin und wieder die Sonne und die Felder um unseren Hof leuchteten im Abendlicht.


MeLa 2017

 

Auch dieses Jahr waren viele Landwirte wieder bei der Aktion zur Eröffnung der Mecklenburger Landwirtschaftsmesse am 14.09.2017 dabei. Im Anschluss blieb genügend Zeit, um die Ausstellung zu besuchen, mit Partnern ins Gespräch zu kommen und Informationen mitzunehmen.

Mitte September 2017

 

Ein stürmisch dreinblickender Herbsttag über unserem Hof. Der Himmel zeigte sich mit beeindruckenden Wolkenbildern, aber es gab weder Regen noch Unwetter.

Für Oktober gibt es vielleicht den goldenen Herbst, warten wir es ab.


29. August 2017

Die Ernte ist eingebracht: nach vielen Wochen mit Dauerregen, Wind, Sturm und kaum Sonne konnten wir die letzten Hektar Weizen ernten. Die Bilanz in diesem Jahr ist eher schlecht, zwar besser als im letzten Jahr, aber das ist auch keine Kunst. Das letzte Jahr war sehr schlecht. Dieses Jahr hat die Ernte lange gedauert und war geprägt von Unterbrechungen aufgrund des Wetters.

Das Futter für die Tiere in den Wintermonaten ist aber gesichert, selbst nachts konnten die Ballen Stroh gepresst werden.


Juli / August 2017

Die Ernte der Gerste im Juli musste in diesem Jahr sehr schnell gehen, denn das Wetter spielte lange Zeit nicht mit. Viel Regen und Sturm setzten dem Getreide ordentlich zu und auch die kalten Temperaturen waren nicht hilfreich. Doch Mitte Juli zeigte sich der Sommer und so starteten alle Betriebe in die Ernte. Leider ist bereits wieder Regen angesagt, was die Ernte weiter verzögerte und erschwerte. Anfang August haben wir begonnen, Raps zu dreschen. Die Bedingungen waren leider alles andere als gut, die Felder nass und der Boden kaum von den Maschinen zu befahren. Auch hier musste es bei den meisten Bauern schnell gehen, denn auch der August begann mit Regen und das Bangen geht weiter. Schließlich muss der Weizen noch gedroschen werden.


Die eine ist gerade vorüber, die nächste schon in der Planung.

Am 24.06.2017 tanzten und lachten viele Gäste auf unserem Hof. Mit Sonnenschein zu Beginn und viel Spaß begann die Feier und ging bis weit hinein in die Nacht. Nur die letzten Gäste mussten im Regen heimkehren, der kam pünktlich mit dem Schließen der Scheune zurück. Wir freuen uns auf euch 2018!


Juni 2017

Im Mai wurde unser "kleiner" Nachwuchs geboren: neun Hasenbabys sind auf die Welt gekommen und toben mittlerweile durch den Stall um ihre Mutter herum. Da ist es sehr gut, dass frisches Heu gepresst wird im Juni.

Aber das Heu wird natürlich hauptsächlich für unsere "großen" Tiere gemacht, unsere Kühe. Das Wetter in den letzten Tagen war zum Glück sehr sonnig. Nun ist das erste Heu im Trockenen.


Mai 2017

Endlich war es soweit: die Kühe mit ihren Kälbern durften und konnten auf die Weiden. Es sind nun fast alle Tiere wieder im Freien auf den Koppeln rund um unseren Hof.

Außerdem gab es Zuwachs: ein neuer Deckbulle wurde gekauft. Er wartet noch im Stall und gewöhnt sich ein, bevor es auf die Weide geht.


Ende April 2017

Nun sind die meisten Kälber schon mehrere Wochen alt und toben durch den Stall. Fast jeden Tag werden weitere Kälbchen geboren. In wenigen Tagen wird es für die Herde endlich wieder ins Freie gehen auf die Koppeln, sollte das Wetter mitspielen. Dann ist die Zutraulichkeit, die sich über die letzten Monate aufgebaut hat, erst einmal wieder vorbei. Auch die anderen Hofbewohner werden traurig sein, dass der Stall wieder leer sein wird.


Februar 2017

Gemütlichkeit im Stall scheinen die Bilder zu sagen. Bei mäßig starkem Wind haben sich die meisten Kühe mit ihren Kälbern in den Stall zurück gezogen und genießen den Nachmittag im Stroh. Ein wenig Neugier bleibt aber doch, schließlich wird man nicht jeden Tag fotografiert:)


28. Januar 2017

Aus der Redaktion der Bützower Zeitung,von Christina Milbrandt

Biber lässt Felder überfluten

Durch den Dammbau eines Nagers drohen die Flächen von Landwirt Martin Vorbeck zu überschwemmen

Wenn Martin Vorbeck Am Kirchsteig zwischen Qualitz und Göllin unterwegs ist, stehen ihm die Sorgenfalten deutlich ins Gesicht geschrieben. Grund dafür sind die Aktivitäten eines Bibers, der in den dortigen Wasserläufen Dämme und seine Burg gebaut hat. „Dadurch wird ein gewaltiger Rückstau erzeugt, sodass das Wasser in meine Felder fließt“, erklärt Vorbeck. Das bedeutet für den Jabelitzer Landwirt einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden.

Die Wertminderung der Flächen, zu denen auch Pachtland gehöre, sei enorm, sagt Vorbeck. „Man muss aufpassen, dass das Wasser wegkommt.“ Um Abhilfe zu schaffen, hat sich der Landwirt unter anderem mit den Mitarbeitern des Naturparks Sternberger Seenland in Verbindung gesetzt. Die haben den größeren der beiden Dämme mit einem sogenannten Bibertäuscher ausgestattet, einem Rohrsystem, mit dem der Wasserstand reguliert werden kann. „Dem Biber wird dadurch suggeriert, dass sein Damm in Ordnung ist, das Wasser kann aber dennoch abfließen“, erklärt der stellvertretende Naturparkleiter Jan Lippke.

Einfach so aktiv werden, können die Ranger allerdings nicht. „Wir können nicht einfach an die Dämme rangehen, sondern brauchen immer erst die Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde“, so Jan Lippke. Ist die Erlaubnis zum Eingreifen erteilt, muss genau darauf geachtet werden, dass der Lebensraum des Tieres nicht gefährdet wird. So muss der Eingang zur Biberburg immer unter Wasser liegen, sagt Lippke. „Das ist die Voraussetzung für die Tiere. Ist das nicht mehr so, suchen sie sich einen anderen Ort zum Leben.“

Im gesamten Naturpark Sternberger Seenland gibt es zwischen 330 und 350 Biber. Aus Naturschutzsicht eine positive Entwicklung. Denn zwischenzeitlich waren die Tiere fast völlig ausgerottet. Im Zuge eines Ansiedlungsprojektes wurden 1991 elf Tiere in die Region gebracht. „Seitdem haben sie sich gut verbreitet. Wir sind jetzt nicht mehr aktiv, was Ansiedlung anbelangt. Man kann also davon ausgehen, dass die heutige Population direkt aus der Nachzucht der damals ausgesetzten Tiere entstanden ist“, sagt Jan Lippke.

Dass diese Entwicklung Landbesitzer wie Martin Vorbeck in Bedrängnis bringen kann, ist Lippke bewusst. „Wir sehen es generell natürlich positiv. Der Biber gehört in unsere Landschaft und so begrüßen wir es, dass er sich wieder so ausgebreitet hat. Die Probleme der Landwirte können wir aber durchaus verstehen“, betont Lippke. Generell sei es zwar immer einfach, zu sagen, dass die Bewirtschaftung diesen Gegebenheiten angepasst wird, aber das sei natürlich nicht immer möglich. „Wir können in diesem Fall nicht mehr tun, als regelmäßig zu kontrollieren, dass der Bibertäuscher auch funktioniert“, sagt der stellvertretende Naturparkleiter. Massives Eingreifen sei nur gerechtfertigt, wenn eine deutliche Gefahr bestehe. „In Brüel war zum Beispiel eine alte Bahnlinie betroffen. Die Behörde hat dann genehmigt, dass der Damm verfüllt werden darf“, erzählt Lippke. „Wir haben das begleitet und überwacht.“

Involviert ist auch der Wasser- und Bodenverband Obere Warnow. Wenn es in Sachen Biberaktivitäten brenzlig wird, kümmert sich Fred Doradzillo um Lösungen. Liegt eine Genehmigung vor, könnten Teile eines Damms beispielsweise mit der Hand abgetragen werden, sagt der Verbandstechniker. Größeres wird mit einem Bagger erledigt.

Nicht nur die umliegenden Äcker nehmen Schaden, auch die Förster haben jede Menge Arbeit: Rund um die Wasserläufe ist an sämtlichen Bäumen die Rinde abgefressen. „Wir müssen etwa 50 Buchen fällen, weil sie sonst absterben“, berichtet Förster Uwe Hildebrandt, Leiter des Qualitzer Reviers. Ein großer wirtschaftlicher Schaden entsteht dem Forstamt dadurch bislang nicht. Das Holz wird verkauft.

Für Martin Vorbeck bleibt das Problem drängend. Elf Hektar seiner Flächen sind unmittelbar bedroht. „Das ist nicht wenig. Wie gravierend der Schaden ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen, davon bin ich überzeugt“, ahnt der Landwirt Böses.


21. Januar 2017

Dialog statt Protest - Redet mit uns, statt über uns.

Unter diesem Motto standen heute in Schwerin im Marienplatz-Center Landwirte aus Mecklenburg Rede und Antwort. Öffentlichkeitsarbeit ist sehr wichtig und wo kann man besser auf Konsumenten und Verbraucher treffen als beim Einkaufen direkt vor einem Supermarkt. Mit Plakaten, Melkkuh aus Holz, Käse- und Wursthäppchen wurden Verbraucher angesprochen. Jeder konnte sich informieren und gerade für die eigene Region erfragen, wie Landwirtschaft betrieben wird, welche Probleme es aktuell gibt, und vieles mehr.

Die Aktion fand zeitgleich zu den geplanten Veranstaltungen in Berlin statt, wo die Grüne Woche eröffnet wurde.